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Verhaltensvereinbarungen im Jugendsporthaus

HAUSORDNUNG

Das Jugendsporthaus Schladming ist eine von der Steierm. Landesregierung geschaffene und geförderte Einrichtung, um den Schülern/Schülerinnen der "Neuen Ski- Mittelschule" und "Ski-Akademie" eine Heimstätte zu geben. Alle Schüler, welche die Aufnahmeprüfung in die obgenannten Schulen bestanden haben, werden automatisch auch in das Jugendsporthaus aufgenommen, es sei denn, daß eine Aufnahme aus Platzgründen nicht möglich ist. Über den weiteren Verbleib im Jugendsporthaus entscheidet dann der Lernerfolg, die sportliche Einstellung und die dementsprechend gute Führung jedes Schülers/ jeder Schülerin/ jedes/r Jugendlichen.

Das Gemeinschaftsleben in einem großen Haus verlangt von jedem Einzelnen Rücksichtnahme auf den anderen. Um dies leichter zu ermöglichen, gibt es gemeinsam erarbeitete Richtlinien in Form einer Hausordnung. Wir halten diese gerne ein, da nur auf diese Weise der reibungslose Ablauf des Tagesgeschehens, sowie die damit verbundenen optimalen pädagogischen und sportlichen Erfolge gewährleistet werden. Selbstverständlich legen wir neben der Erfüllung der unten angeführten Punkte innerhalb und außerhalb des Jugendsporthauses eine Haltung an den Tag, die der angestrebten Stellung in Schule und Sport und im späteren Leben entspricht.

1.) Ordnung und Pünktlichkeit, eine vorbildliche geistige Haltung sowie Sauberkeit des Körpers und der Kleidung sind uns wichtig, weil sie ein Baustein für unseren Erfolg und unsere persönliche Zufriedenheit sind.

2.) Der Tagesablauf ist durch den jeweils geltenden und gesondert verlautbarten Zeitplan geregelt (Zusammenarbeit Jugendsporthaus – Schulen – Skiverbände, kurzfristige Änderungen sind aus sportspezifischen und witterungsbedingten Notwendigkeiten häufig unumgänglich und notwendig).

3.) Das Verlassen des Jugendsporthauses während der Freizeit ist nur nach vorheriger Absprache und Abmeldung beim Betreuer/bei der Betreuerin (Dienstzimmer) möglich. Nach Beendigung des Ausganges melden wir uns zurück. Die Dauer ist nach Altersstufen und Anlass des Ausganges gestaffelt (siehe auch Steierm. Jugendschutzgesetz). Nachdem wir Sportschüler sind, können die Ausgehzeiten vom Jugendschutzgesetz abweichen.

4.) Das Verlassen des Ortsbereiches von Schladming (Fahrt nach Hause ausgenommen) sowie die Benützung eventuell mitgebrachter Motorfahrzeuge, unterliegen der Genehmigung der(s) GruppenbetreuerIn(s) bzw. des Direktors. Es wird darauf hingewiesen, dass das Mitbringen von Motorfahrzeugen sowohl vom Internat als auch von der Schule nur ungern geduldet wird und dass außerdem im Bereich des Jugendsporthauses keine Parkmöglichkeit besteht.

5.) Das Jugendsporthaus ist im Normalfall an den Wochenenden geschlossen. Alle Schüler/innen fahren Freitag oder Samstag nach dem Unterricht nach Hause und reisen am Sonntag ab 16:00 Uhr bis spätestens 20:00 Uhr wieder ins Internat an. Ausgenommen sind gesondert ausgewiesene Trainingswochenenden. Kranke oder verletzte Schüler/innen werden selbstverständlich im Haus erstversorgt und anschließend so schnell als möglich von einem Erziehungsberechtigten abgeholt.

6.) Falls ein/e SchülerIn aus irgendeinem Grund nach einer Heimfahrt nicht anreisen kann, verständigen seine/ihre Eltern (Erziehungsberechtigten) unverzüglich das Jugendsporthaus.

7.) Handys schalten wir in Lernstunden und mit Beginn der Nachtruhe aus.

8.) Betreffend der EDV- und Internet-Nutzung wird auf den Anhang (Umgang mit elektronischen Medien) hingewiesen.

9.) Der Genuss und Besitz, sowie die Weitergabe von Alkohol, Nikotin und div. Genussmitteln wie z. B. „Snus“ ist für die InternatsschülerInnen aller Altersstufen verboten. Bei Verletzung dieser Vorschrift ist im Wiederholungsfall mit dem Ausschluss aus dem Jugendsporthaus zu rechnen. Dasselbe gilt für Diebstähle. Je nach Sachverhalt kann allerdings auch ein sofortiger Ausschluss erfolgen.

Es ist uns bewusst, unter Hinweis auf das Steiermärkische Feuerpolizeigesetz 1985, dass jedermann verpflichtet ist Handlungen zu unterlassen, die eine Begünstigung für das Entstehen oder Ausbreiten von Bränden darstellen. Sie sind eine massive körperliche und gesundheitliche Gefährdung jedes Schülers/jeder Schülerin und deshalb mit der ihr gebietenden Strenge zu ahnden.

Dies gilt besonders für das Hantieren mit offenem Feuer im Jugendsporthaus und dem umliegenden Gelände, die Lagerung von brandgefährlichen Stoffen (Skiwachs, Wachsentferner) (§18), das Betreiben und Installieren von elektrischen Geräten (Notebook, Musikanlage, etc.) (§17) und die Ausschmückung von Räumen (§22).

Strengstens untersagt ist ferner auch das Hinausklettern aus Fenstern. Für Burschen ist das Betreten der Mädchenunterkünfte und für Mädchen das Betreten der Burschenunterkünfte verboten, es sei denn in Begleitung oder mit Erlaubnis einer/s BetreuerIn(s). Bei Nichtbeachtung ist mit dem Ausschluss zu rechnen; ebenso bei Verstößen gegen die Sittlichkeit.

Im Falle eines Suchtgiftdelikts tritt der sofortige Ausschluss in Kraft.

Mit allem Ernst wird darauf hingewiesen, und die SchülerInnen/Jugendlichen und deren Eltern werden um Kenntnisnahme ersucht, dass ein Ausschluss aus dem Internat nicht nur bei schweren Verstößen gegen das in Pkt. 9 Gesagte erfolgen kann, sondern der Ausschluss eines Heimschülers während des Schuljahres auch bei mangelhafter Leistung und mangelhaftem Einsatz über einen längeren Zeitraum, wiederholter Nichtbeachtung der Hausordnung, ständiger Unzufriedenheit, anhaltender Unverträglichkeit mit MitschülernInnen und bei hartnäckiger Widersetzlichkeit gegenüber einem/r BetreuerIn ausgesprochen werden kann. Dasselbe gilt für körperliche oder seelische Gefährdung von MitschülernInnen.

Dem Ausschluss geht in der Regel ein Verweis und in der Folge eine Androhung des Ausschlusses voraus. Die Erziehungsberechtigten werden von diesen Maßnahmen schriftlich verständigt. (In der Regel gemeinsames Ausschlussverfahren Internat – Schule!)

10.) Das Jugendsporthaus wurde und wird aus Steuermitteln finanziert. Deshalb gehen wir mit dem Inventar so sorgsam wie möglich um. Sollte dennoch jemand Schaden anrichten, so ersetzt der/die SchülerIn bzw. der Erziehungsberechtigte (Eltern) den entstandenen Schaden. Ist der Verursacher des Schadens nicht eruierbar, so haften die für diesen Bereich in Frage kommenden Schüler/innen.

11.) Allfällige Wünsche tragen die SchülerInnen/Jugendlichen dem/r zuständigen GruppenbetreuerIn oder dem Direktor vor. Dieses gilt in gleicher Weise auch für den Erziehungsberechtigten (Eltern). In gewissen Abständen finden Heimgemeindesitzungen statt, in denen die Grundlagen für ein harmonisches Zusammenleben im Hause erarbeitet werden sollen. Zusätzlich findet ein laufender Meinungsaustausch zwischen den im Jugendsporthaus jährlich gewählten Schüler-VertreterInnen und dem Direktor statt.

Wenn wir den Bestimmungen der Hausordnung mit Verständnis begegnen, ergibt das ein harmonisches Miteinander in unserer großen Gemeinschaft. Uns ist bewusst, dass jeder Platz im Jugendsporthaus von der Steierm. Landesregierung in beträchtlicher Höhe aus öffentlichen Mitteln subventioniert wird. Wir erweisen uns daher durch entsprechendes Verhalten in der Schule, beim Sport und im Internat dieser Förderung würdig.

Schladming, im März 2011

Für das Jugendsporthaus
Wolfgang Veith, Direktor, eh.

 

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Die Hausordnung wurde samt Anhang zur Kenntnis genommen.

Name der(s) SchülerIn(s), der/s Jugendlichen:

Klasse:


Ort, Datum Unterschrift d. Erziehungsberechtigen